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Klima Kommune
Niedenstein - KLima Kommune
Die Stadt Niedenstein ist den Klima Kommunen Hessen im Januar 2022 beigetreten und unterstützt somit die Klimaschutzziele des Landes. Die Klima Kommunen sind ein Bündnis hessischer Städte, Gemeinden und Landkreise, welche sich für den Klimaschutz und die Anpassung an die Folgen des Klimawandels einsetzen. Es dient als Plattform, Gemeinden zusammenzubringen und den Wissenstransfer zu fördern. Das Land Hessen bietet den Klima-Kommunen verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten an, beispielsweise durch die Fachstelle oder den Zugang zu Veranstaltungsangeboten. Durch die Mitgliedschaft profitieren Kommunen zudem von einer erhöhen Förderquote der Klimarichtlinie.
Maßnahmen zur Klimaanpassung
"Das Bewusstsein für den Klimaschutz fordert uns auf, schnellstmöglich und mit aller Anstrengung, besonders in unserer Verantwortung für nachfolgende Generationen, zu handeln. Die Stadt Niedenstein will mit dem Klimaschutzaktionsplan deutlich machen, dass die Bekämpfung des Klimawandels zentrale Aufgabe auf lokaler Ebene ist. Die Klimakrise ist durch Hitzeperioden und Trockenheit für uns alle spürbar geworden und rückt immer stärker in die öffentliche Debatte. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten konsequenten Klimaschutz und wirksame Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel auf allen Ebenen.
Ohne einen kurzfristigen, ambitionierten und nachhaltigen Klimaschutz wird es nicht gelingen, die globale Erderwärmung entscheidend aufzuhalten. Damit ist die Bewältigung der Klimakrise eine der, wenn nicht die größte Herausforderung unserer Zeit. Mit dem Beitritt zum Bündnis der Klimakommunen Hessens haben wir einen symbolischen Vertrag geschlossen, in dem wir unseren festen Willen dokumentiert haben, dass wir uns für das langfristige Ziel der Klimaneutralität in Niedenstein einsetzen. Klimaschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Wir alle können unseren individuellen Beitrag leisten. Es ist unser gemeinsames Ziel, den Energieverbrauch und die Treibhausgasemissionen zu reduzieren."
Frank Grunewald, aus dem Aktionsplan Nov. 2022
Bei Extremwetter
Fließpfadkarten
Fließpfadkarten stellen Bereiche dar, welche bei Starkregen besonders gefährdet sind. Sie eignen sich vor allem bei Ortschaften im ländlichen Raum. Sie stellen eine Übersicht potentieller Fließpfade dar, welche durch Regenwasser bei Starkregenereignissen entstehen würden. In den Fließpfadkarten werden Hangneigungen, Landnutzungen und Gebäudeinformationen einbezogen, womit kritische und besonders gefährdete Bereiche des Stadtgebiets gut dargestellt werden.
Die Stadt Niedenstein hat die Fließpfadkarten für das Stadtgebiet im Februar 2023 durch das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) entgegengenommen.
Sie können nach Terminvereinbarung bei der Stadt Niedenstein eingesehen werden.
Starkregenrisikoanalyse
Durch die Folgen des Klimawandels steigen in Zukunft die Risiken von Hochwasser und Starkregenereignisse. Zu den kommunalen Vorsorgemaßnahmen bezüglich Extremwetterereignisse zählt die so genannte Starkregenanalyse. Durch Überflutungskarten werden die bei Starkregen zu erwartenden Überschwemmungsgebiete angezeigt. Durch eine Risikoanalyse und die daraus hervorgehenden Handlungsempfehlungen kann im weiteren ein kommunales Handlungskonzept für das Stadtgebiet erstellt werden.
Die Stadt Niedenstein hat das Ingenieurbüro Weber im Oktober 2023 mit der Erstellung einer Starkregenrisikoanalyse für das Stadtgebiet beauftragt. Gefördert wird diese durch die Richtlinie des Landes Hessen zur Förderung von kommunalen Klimaschutz- und Klimaanpassungsprojekten sowie von kommunalen Informationsinitiativen.
Natur und Umwelt
Pestizidfreie Kommune
Die Stadt Niedenstein hat sich im Juni 2025 beim „Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland“ (BUND) um die Zertifizierung „Pestizidfreie Kommune“ beworben und ist hier seither gelistet.
Die Stadt Niedenstein verzichtet auf allen kommunalen Grünflächen gänzlich auf Pestizide. Zur Anwendung kommen stattdessen vorbeugende Maßnahmen (Bodenpflege und Mulch), thermische Wildkrautbekämpfung sowie verschiedene mechanische Maßnahmen (Motorsense, Strom).
Die Biodiversität wird in Niedenstein durch verschiedene Projekte, wie z.B. Gewässerrenaturierung, Pflanzungen von Obst- und Klimabäumen, Blühflächen mit Regio-Saatgut, Staudenbeete oder die extensive Grünflächenpflege gefördert.
Grünpflegekonzept
Die Stadt Niedenstein hat im Frühjahr 2024 ihren Pflegeplan für Grünflächen überarbeitet. In enger Abstimmung mit den Ortsbeiräten und der Betriebsleitung des Zweckverbands Kommunale Dienste Bad Emstal-Niedenstein (ZKD) wurde das Grünpflegekonzept unter Berücksichtigung des ökologischen Nutzens, der Entwicklung von biodiversen Strukturen und unter Beachtung von wirtschaftlichen Aspekten zukunftsorientiert aufgestellt.
Insektenhotels
Insekten leisten einen wichtigen Beitrag zum Gleichgewicht unserer Umwelt. Sie bestäuben Pflanzen und bekämpfen Schädlinge. Der natürliche Lebensraum vieler Insekten ist in den vergangenen Jahren zunehmend zerstört worden. Ein Insektenhotel dient als künstlich geschaffene Überwinterungs- und Nisthilfe für verschiedene Insekten. Es besteht dabei meist aus Holz als eine Art Kasten mit mehreren Fächern. Diese Fächer sind mit unterschiedlichen Materialien gefüllt, wie beispielsweise Holzspäne, Ziegel oder Holzstöcke. Bereits an mehreren Standorten haben sich auch private oder ehrenamtliche Initiativen dieser Idee angeschlossen und Insektenhotels errichtet.
Die Installation der Insektenhotels ist hier Teilfinanziert durch die EAM Energie GmbH sowie durch die Volksbanken Raiffeisenbanken
Pflanzung von Obst- und Klimabäumen
Obstbäume leisten als lebendiger Luftfilter und Sauerstoffproduzenten einen Beitrag zum Klimaschutz. Aus diesem Grund strebt die Stadt Niedenstein die jährliche Anpflanzung von Obstbäumen in allen fünf Stadtteilen an.
Hochbeete
Im Jahr 2024 wurde am Familienzentrum der Stadt Niedenstein Hochbeet installiert, welches sowohl mit insektenfreundlichen Stauden als auch mit Obst und Gemüse bepflanzt werden kann. Es trägt somit zur Biodiversität bei und Leistet einen positiven Beitrag zum natürlichen Lebensraum vieler Insekten. Durch die Anpflanzung von Obst und Gemüse soll im Weiteren das Bewusstsein für gesunde Ernährung sowie regionale Produkte bei den Besucherinnen und Besuchern des Familienzentrums erweitert werden. Kinder und Jugendliche haben im Laufe des Jahres die Möglichkeit, das Hochbeet anzulegen und im Anschluss auch zu ernten. Finanziert wurde dieses Hochbeet durch die EAM Energie Gmbh im Rahmen der Aktion „Hochbeete für Kommunen“.
Ebenfalls mit Hochbeeten ausgestattet wurden die Kindertagesstätten durch die Edeka Stiftung "Gemüsebeete für Kids - wir wachsen mit unserem Gemüse".
Landschaftspflegeverband Schwalm Eder
Der Landschaftspflegeverband soll interessierte und engagierte AkteurInnen zusammenbringen und vernetzen, um die Landschaftspflege und den Erhalt der Kulturlandschaft voranzubringen. Durch diese Form der Landwirtschaft soll ein aktiver Beitrag zum Naturschutz und zum Schutz der Artenvielfalt geleistet werden.
Durch die Erstellung von Maßnahmen und Leitlinien im Landschaftspflegeverband, soll der Erhalt einer vielfältigen Natur- und Kulturlandschaft im Schwalm-Eder-Kreis gesichert werden.
Gewässerrenaturierung - 100 Wilde Bäche
Im Zuge des Förderprogramms „100 Wilde Bäche“ des Landes Hessen wurden durch einen Wettbewerb 100 hessische Bäche ausgewählt, die modellhaft renaturiert werden sollen. Im Stadtgebiet Niedenstein wurde der Bach Wiehoff zur Förderung von Maßnahmen zur Gewässerrenaturierung ausgewählt. Zur Umsetzung der WRRL (Europäischen Wasserrahmenrichtlinie) wird bei der Renaturierungsmaßnahme eine lineare Durchgängigkeit sowie die Beseitigung vorhandener Wanderhindernisse angestrebt.
Gewässerrenaturierung der Ems
Um eine ökologische Verbesserung der Ems zu erreichen, wurde ab 2029 eine Renaturierung des Flusses geplant. Durch eine Fischaufstiegstreppe und den Rückbau der Wehranlage wurde die ökologische Durchgängigkeit der Ems wiederhergestellt. Dieses Projekt wurde gefördert durch die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUKLV) in Zusammenarbeit mit dem Regierungspräsidium Kassel und dem UIH Planungsbüro Höxter. Die Fertigstellung der Renaturierung erfolgte zum Ende des Jahres 2024.
Quellenkataster Niedenstein
Ein Quellenkataster der Stadt Niedenstein und ihrer Stadtteile erfasst den Standort der Quellen sowie deren aktuellen Zustand. Es können zudem die Umgebungslage, die Vegetation, das Fließverhalten sowie die Bodensubstrate kartiert werden.
Eine Kartierung der Quellen ermöglicht die sinnvolle Planung von Maßnahmen zur Sicherung und zum Erhalt der Quellen. Der Wasserverband Gruppenwasserwerk Fritzlar-Homberg erfasst hierzu regionale Quellen und Grundwasservorkommen.
Maßnahmen zum Klimaschutz
Energie
Kommunaler Wärmeplan
Der Abschlussbericht zur kommunalen Wärmeplanung wurde im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative der Bundesregierung unter dem Förderkennzeichen 67K27058 mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Der Förderzeitpunkt lag zwischen dem 01.06.2025 und 30.04.2026.

Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung des Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen.
Die Stadt Niedenstein hat sich das Ziel gesetzt, in den kommenden Jahren den Klimaschutz und insbesondere die Wärmewende aktiv voranzutreiben. Mit der Wärmeplanung erhält die Stadt ein Ergebnis, das den langfristigen Entwicklungspfad und die notwendigen Maßnahmen aufzeigt, um das Ziel einer treibhausgasneutralen Wärmeversorgung bis zum Jahr 2045 zu erreichen.
Ein kommunaler Wärmeplan ist eine strategische, klimafreundliche Planung zur Wärmeversorgung mit dem Ziel, eine effiziente, wirtschaftliche und sozialverträgliche Versorgung mit Wärme durch erneuerbare Energien sicherzustellen, um bis 2045 eine CO2-Neutralität erreichen zu können. Anhand von Untersuchungsergebnissen zu dem aktuellen Wärmebedarf sowie der vorhandenen Infrastruktur im Stadtgebiet, können über den Wärmeplan zukünftig Aussagen getroffen werden, welche Gebiete sich für den Ausbau von Wärmenetzen eignen und welche über dezentrale Lösungen wie Wärmepumpen versorgt werden sollten. Im Oktober 2025 traf sich eine Expertenrunde bestehend aus Vertretern der städtischen Gremien, Energieversorgern und Bezirksschornsteinfegern, um Kernpunkte der kommunalen Wärmeplanung zu diskutieren.
Aufsuchende Energieberatung
Die Stadt Niedenstein hat im Zeitraum vom 24.06.2025 bis 23.09.2025 die „Aufsuchende Energieberatung“ der LandesEnergieAgentur Hessen (LEA) durchgeführt. Die Kampagne stand dabei allen Eigentümerinnen und Eigentümer der fünf Stadtteile Niedensteins zur Verfügung, deren Gebäude bis zum Baujahr 2000 entstanden sind. Im Laufe der Kampagne wurde das Baujahr auf 2010 angehoben. Im gesamten Stadtgebiet befinden sich rund 2400 Haushalte.
Die Kampagne begann mit einer Auftaktveranstaltung am 24.06.2025, bei welcher über die Energieberatung informiert wurde. Durch eine lokale Medienkampagne wurden Bürgerinnen und Bürger über zielgruppenspezifische Kanäle auf das Angebot der Energieberatung aufmerksam gemacht. Insgesamt kam es im oben genannten Zeitraum zu 63 Erstberatungen durch drei eingesetzte Energieberater/innen. Die Resonanzen der Bürgerinnen und Bürger, welche die Energieberatungen in Anspruch genommen haben, ist als positiv zu bewerten.
Mobilität und Verkehr
Nahmobilitätskonzept Niedenstein
Der Radverkehr bietet vor allem im ländlichen Raum eine Chance auf eigenständige Mobilität und soziale Teilhabe. Das Radfahren hat dabei viele Vorteile für Mensch, Wirtschaft und Umwelt. Durch die Erstellung eines Nahmobilitätskonzeptes für die Stadt Niedenstein soll im ersten Schritt der Status Quo analysiert und im weiteren das Radverkehrsnetz des Stadtgebiets sowie die Verbindungen der Ortsteile verbessert werden.
Hierzu wurde 2023 das Planungsbüro IKS beauftragt, ein entsprechendes Nahmobilitätskonzept für das Stadtgebiet Niedenstein zu erstellen, welches im Dezember 2024 an die Stadt übergeben wurde. Gefördert wurde diese Maßnahme durch die Richtlinie des Landes Hessen zur Förderung der Nahmobilität (Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, HMWEVW).
- Nahmobilitätskonzept
Verleih von E-Lastenrädern
Um die Mobilitätswende voranzutreiben und den Bürgerinnen und Bürgern eine Alternative zum motorisierten Individualverkehr zu schaffen, hat die Stadt Niedenstein durch die Förderung der Hessischen Klimarichtlinie insgesamt 5 E-Lastenräder der Marke Babboe angeschafft. Diese stehen sowohl den Bürgerinnen und Bürgern als auch den Mitarbeitenden der Stadtverwaltung für den innerkommunalen Gebrauch zur Verfügung. Sie eignen sich zum einen besonders für Kurzstrecken und dienen als Ergänzung zu dem bereits vorhandenen Dienstwagen, zum anderen sind sie eine alternative Transportmöglichkeit von Kindern, Einkäufen und anderen größeren Anschaffungen.
Die Standorte der Lastenräder befinden sich am Rathaus und am Kulturzentrum in Niedenstein. Neben den E-Lastenrädern besteht ebenfalls die Möglichkeit des Verleihs von zwei E-Bikes.
E-Bikes und E-Ladestationen
Um die Infrastruktur und die gemeinwohlorientierte Mobilität zu stärken, wurde 2019 in unmittelbarer Nähe des Hallenbades der Stadt Niedenstein eine E-Bike-Ladestation mit zwei E-Bikes zur Verfügung gestellt.
Mit der E-Ladestation soll die Nutzung der nachhaltigen Elektro-Mobilität erleichtert und angeregt werden. Der Effekt des Klimaschutzes durch den kulturellen Wandel bei der Bevölkerung und den MitarbeiteInnen wird unterstützt. Zudem bieten die öffentlich zugänglichen E-Ladestationen für E-Bikes und Pedelecs in Innenstadtlage touristische Entwicklungspotentiale.
Die Ladestation wird über die PV-Anlage des Schwimmbads und der benachbarten Kindertagesstätte Frechdachse gespeist. Diese wurden gefördert über das Regionalbudget des Casseler Berglandes. Des Weiteren befinden sich in der Kernstadt eine E-Ladesäule am Rathaus, auf dem Parkplatz des EDEKA Marktes sowie an den Parkplatzflächen der Goethestraße.
E-Bürgerbus
Zur Entlastung des Individualverkehrs sowie zur Aufrechterhaltung der Mobilität eingeschränkter BürgerInnen, die durch verschiedene Gründe nicht (mehr) mobil mit einem eigenen Fahrzeug unterwegs sind oder sein möchten, besteht in Niedenstein die Möglichkeit den Bürgerbus der Engagementlotsen zu nutzen. Dieser fährt im Stadtgebiet kostenfrei und ermöglicht die Mitnahme von 8 Personen sowie Einkaufskörben und Rollatoren.
Im September 2024 erfolgte hierbei der Umstieg auf einen elektrisch betriebenen Bürgerbus, welcher im Gegensatz zu einem Bus mit Verbrenner weniger Kohlenstoffdioxid-Emissionen ausstößt und zudem in der Produktion, Wartung und Entsorgung besser abschneidet. Die Finanzierung erfolgte durch das Förderprogramm „Mobilität verbessern – Zusammenhalt stärken (Landesstiftung „Miteinander in Hessen“)“.
E-Autos im städtischen Fuhrpark
Durch den Umstieg auf ein elektrisch betriebenes Fahrzeug können im Vergleich zu einem Verbrennerfahrzeug CO2- und Schadstoffemissionen deutlich gesenkt werden. Die Nutzung eines Elektrofahrzeugs durch z.B. den Hausmeister der Stadt Niedenstein hat zudem eine hohe Außenwirkung und unterstreicht das Engagement der Kommune für nachhaltige Mobilität.
Die Anschaffung eines Elektrofahrzeugs dient dabei der effizienten und nachhaltigen Erfüllung der städtischen Tätigkeiten, da diese die tägliche Zurücklegung kurzer Fahrtstrecken zwischen den Liegenschaften erfordern. Diese Fahrten liegen überwiegend im innerstädtischen Bereich, wodurch sie sich besonders gut für den Einsatz eines elektrisch betriebenen Fahrzeugs eignen.
Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen
Die Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen (AGNH) ist ein Zusammenschluss aus hessischen Städten, Gemeinden und Landkreisen sowie Hochschulen, Verbänden und Verkehrsverbünden mit dem Ziel, den Rad- und Fußverkehr zu stärken und zu fördern. AGNH-Mitglieder profitieren dabei von Erfahrungsaustausch, Handlungshilfen und Leitfäden sowie finanziellen Förderungen.
Mitglieder werden beispielsweise durch Informationen zur Nahmobilität in Hessen, Unterstützung ihrer Öffentlichkeitsarbeit, Weiterbildungsangebote, Teilnahme an verschiedenen Aktionen der AGN oder fachliche Mitarbeit in Fachkreisen unterstützt.
Die Stadt Niedenstein ist seit Februar 2023 Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen.
