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"Lieblingsplätze findet man im Naturpark Habichtswald"

TAG Naturpark Habichtswald
Wandern im Naturpark Habichtswald
Wandern in der GrimmHeimat

Verwunschene Bäume tauchen mitten im Nadelwald auf – im sanften Sonnenlicht stehend, mit Moos bedeckt. Der reine Duft des Waldes steigt zur Nase. Unter den Füßen weicher Waldboden. Um die nächste Kurve herumgehend plötzlich majestätische Buchen und Eichen – ein erhabener Laubwald tut sich auf. Zu seinen Füßen Waldmeister so weit das Auge reicht. Und mit einem Mal öffnet sich der Wald und gibt den Blick frei in das Land der Chatten bis hin zum Kellerwald und den Bergen des Sauerlandes. Jetzt geht es bergauf, rechts und links des Weges Basaltkuppen - mit Moosen und Flechten bewachsen, hier & da ein Blümchen. Ob hier Elfen und Kobolde wohnen? Auf dem Berg angekommen entführen die Ruinen verlassener Burgen und Anlagen ins Reich der Ritter und Burgfräuleins, der Mägde und Knechte.

Rund um Niedenstein laden zahlreichen Wanderwege dazu ein, in das mystische Reich des Waldes mit all seinen Geschichten und Träumereien einzutauchen – gemütlich wandernd oder sportlich bei Nordic Walking.



Routenvorschläge

Niedensteiner Rundwanderwege

Hierbei handelt es sich um das vom Hessisch-Waldeckischen Gebirgs- und Heimatverein Niedenstein e.V. gezeichnete Wegenetz, das die landschaftlich schönsten Punkte und Sehenswürdigkeiten der näheren Umgebung erschließt. Zentraler Ausgangspunkt dieser in gelber Farbe oder mit grünem Aufkleber mit gelber Schrift mit N1 bis N7 gezeichneten Wege ist die Wanderinformationstafel vor dem Altenburg- und Stadtmuseum in Niedenstein.

Weg zum Hessenturm N1
Blick vom Hessenturm


ca. 3 km, 1 Stunde Gehzeit, Höhenunterschied 160 m, teilweise steil

Der N1 ist ein Wanderweg für die ganze Familie zum Wahrzeichen der Stadt Niedenstein. Hoch über der Stadt, auf dem 475 m hohen Niedensteiner Kopf, liegt der Aussichtspunkt Hessenturm mit weitem Blick in den Chattengau. Der teilweise steile Weg kann bei jedem Wetter erwandert werden und lässt sich optimal mit anschließenden Rundwanderwegen zu einer größeren Wanderstrecke verbinden.

Der Hessenturm mit Aussichtsplattform ist von Ostern bis Ende Oktober geöffnet. In dieser Zeit ist die Wanderhütte an Sonn- und Feiertagen von 10:00 bis 18:00 Uhr bewirtschaftet.

Langenbergrundweg N2
Wandern in den Langenbergen


ca. 9 km, 3,5 Stunden Gehzeit, Höhenunterschied 100 m, bequemer Weg

Der N2 führt anfänglich bei geringer Steigung durch Niedenstein zum „Haus des Gastes“. Am Waldrand des Goddelbusches geht es in Richtung der Kreisstraße 88. Diese wird überquert. Der Wanderweg verläuft nun leicht ansteigend durch ein schönes Tal bis zum Waldrand des Schweinsbergs, der südlich von Ermetheis liegt. Von dort geht es bergauf durch das Elsterloch zum höchsten Punkt der Wanderung, dem Parkplatz Bensberg. Nun verläuft der Weg in westlicher Richtung nach Niedenstein. Der Weg führt an einer Schutzhütte vorbei. Von dort wird abwärts durch Niedenstein zurück zur Infotafel am Altenburg- und Stadtmuseum gewandert. Der Wanderweg ist gut ausgebaut mit mäßiger Steigung.

Sengelsbergrundweg N3
Wandern im Naturpark


ca. 4 km, 1,5 Stunden Gehzeit, Höhenunterschied 70 m, bequemer Weg

Der N3 ist bequem zu gehen. Vom Startpunkt aus folgt der Wanderer der Markierung durch  Niedenstein in nördlicher Richtung. Vorbei an einem Grillplatz mit überdachter Schutzhütte geht der Wanderfreund nun auf mäßig steigendem, gut ausgebautem Weg durch das Gebiet des Sengelsberges. Zurück verläuft der Weg bergab am Waldrand entlang bis nach Niedenstein. Eine kurze Strecke durch die Stadt Niedenstein führt wieder zum Ausgangspunkt.

Zur Weißenthalsmühle N4
Weißenthalsmühle


ca. 12 km, 4 Stunden Gehzeit, Höhenunterschied 60 m, bequemer Weg

Auf der Hauptstraße geht es abwärts, vorbei an der jahrhundertealten Tanz- und Gerichtslinde, weiter in Richtung Wichdorf. Auf befestigten Wegen wird durch freies Feld bis zum Waldrand gewandert. Nach kurzem Abstieg in das Tal der Ems führt der schöne Uferweg entlang der Wiehoff und Ems zur Weißenthalsmühle, die zu einer Rast einlädt. Auf dem Rückweg geht es über Merxhausen und unterhalb des Emser Berges hinauf in Richtung Altenburg und zurück nach Niedenstein.

Rundweg zur Ruine Falkenstein n5
Ruine Falkenstein

ca. 10 km, 3,5 Stunden Gehzeit, Höhenunterschied 210 m, teilweise steil

Der Hauptstraße abwärts folgend, vorbei an der Tanzlinde und über die Wiehoffbrücke, führt der Weg durch einen herrlichen Buchenwald zur Burgruine Falkenstein. Von dort aus geht es weiter in Richtung Schauenburg/Elmshagen. In Elmshagen angekommen entdeckt der Wanderer eine kleine romantische Dorfkirche sowie einen alten „Schandpfahl“ mit Richtertisch, die viel Geschichtliches zu erzählen haben. Weiter führt der Weg über die Schutzhütte am Vogelrain zurück nach Niedenstein.

Teilweise ist die Wegführung des N5 steil.

Märchen und Sagenweg - Chattenpfad N7
König Drosselbart

ca. 17 km, 5 Stunden Gehzeit, Höhenunterschied 130 m, leicht zu gehen

Der längste und wohl auch interessanteste Rundwanderweg trägt seinen Namen zu Recht. Er verbindet die Orte im Herzen des alten Chattengaus, die heute als Stadt Niedenstein zusammengefasst sind. Folgt der Wanderer dem N7, gelangt er durch Wald und Wiesen nach Ermetheis, dem kleinsten Stadtteil. Der geschützt in einer Mulde liegende Ort ist im frühen Mittelalter als Rodedorf entstanden ist. Der Wanderweg führt durch den alten Dorfkern vorbei an der schönen alten Dorfkirche mit ihrem wuchtigen Fachwerkturm. Ermetheis verlassend, geht es weiter in Richtung Metze, dem ältesten Stadtteil. Der historische Ortskern wird erstmals im Jahre 817 in einer Schenkungsurkunde des Kloster Fuldas erwähnt. Sehenswert sind hier auch die Kirche und der Fachwerkbau des Pfarrhauses.

Das nächste Ziel ist Kirchberg. Hier lohnt sich ein Besuch auf dem Gutshof mit dem Bergtor, das ein kleines aber feines Heimatmuseum beherbergt. Vorbei an einem alten Backhaus und prächtig renovierten Fachwerkhäusern geht es zum letzten Etappenziel: Wichdorf. Im Jahre 957 erstmals urkundlich erwähnt und somit der zweitälteste Stadtteil, war Wichdorf ebenfalls Sitz alter Adelsfamilien. Zurück nach Niedenstein führt der Weg an der Kirche vorbei zur „Burg“. Von hier aus geht es weiter auf den Rundwanderweg zum Ausgangspunkt.

Sagen- und Märchentafel begleiten den Verlauf der Wanderstrecke und geben regionale Geschichten preis.

Hessenturm
Premiumweg Habichtswaldsteig
Habichtswaldsteig.jpg

Auf den Schwingen des Habichts in der Grimm Heimat Nordhessen. Der Habichtswaldsteig verspricht unvergessliche Wandertage durch eine einzigartige Kulturlandschaft. In der Gruppe oder allein bewegt man sich in einer Kulisse, in der die mythologischen Wurzeln unserer Vorfahren liegen und in dem die Märchen spielen. Die Landschaft verzaubert durch mächtige Hutebäume, bizarre Felsen, blumenbunte Wiesen, urige Buchenwälder und sprudelnde Bäche, durch verfallene Burgen und malerische Fachwerkbauten. Märchenrastplätze und Infotafeln an naturkundlichen und kulturellen Besonderheiten laden zum Verweilen ein.

Leitweg
Wandern auf dem Habichtswaldsteig


ca. 85 km, 4 Tagesetappen

Leicht führt der Habichtswaldsteig durch hügeliges Märchenland von Zierenberg bis zum Edersee. Elf Städte und Gemeinden, drei Landkreise und zwei Naturparke tragen das Projekt Habichtswaldsteig. Durch abwechslungsreiche Kulturlandschaften und unberührter Natur wird der Wanderer mit dem Symbol des Habichtskopfes entlang der Strecke geführt. Die märchenhaften Kulissen Nordhessens beeindruckten schon einst die Brüder Grimm. Es ist ein sanfter und vielseitiger Wanderweg, den wir empfehlen in mindestens 4 Etappen zu erwandern.

Zu dem Leitweg gesellen sich insgesamt acht Extratouren, die als Rundwanderwege vom Leitweg abzweigen und zusätzliches Wandervergnügen auf je 12-16 km Länge garantieren.

Entdecken Sie auch die Highlights der Strecke, wie das alpine Gelände des Dörnbergs mit dem Naturparkzentrum und den Helfensteinen. Grüßen Sie den Herkules in Kassel, wenn Sie das UNESCO Weltkultuerbe, den Bergpark Wilhelmshöhe, passieren. Entdecken Sie Burgruinen, wie die Weidelsburg (Nordhessens größte Burgruine). Und freuen Sie sich, wenn Sie am Zielort die Sonne über dem Edersee versinken sehen.


Extratour h5
Wanderparkplatz Altenburg


ca. 16 km, Halbtageswanderung

Die Tour folgt den fließenden Übergängen von den bewaldeten Bergen des Habichtswaldes in die weite und offene Kuppenlandschaft mit ihren herausragenden Basaltkegeln. Der Wanderer vollzieht den Landschaftswandel mit allen Sinnen – vom satten Grün der Buchen in die scheinbar gemalten Pastelltöne der Wiesen. Hier verehrten die Chatten an geheimnisvollen Stätten ihre Götter. Sie glaubten an gute und böse Geister. Elfen und Kobolde in Wald und Feld sowie Nixen im Wasser wirkten nach ihrer Vorstellung im Naturgeschehen und im eigenen Leben mit. Der weite Blick über das ehemalige Land der Chatten fasziniert den Wanderer auf seinem Weg.

Auf naturbelassenen Pfaden geht es hinauf zum Niedensteiner Kopf. Dort oben erwartet den Wanderer die Krönung der weiten Aussichten, trägt doch der Hessenturm seinen Namen zu Recht. An den Flanken der Langen Berge unterbrechen Hutungen die Wälder. Um den Sengelsberg herum sind Hutebäume schützende Wegbegleiter. Über den Schwosbach und durch den Wald am Sengelsberg führt die Tour schließlich in das idyllische Wiehofftal mit einer eindrucksvollen Aussicht auf die Silhouette des alten Niedenstein. Eine Alternativrunde führt quer durch die Stadt, an Heimatmuseum, Freizeitteich und Tanzlinde vorbei.

Wandern in Niedenstein
Eco Pfade

Die Eco Pfade im Landkreis Kassel und Schwalm-Eder-Kreis regen den Wanderer dazu an sich, sich mit der Geschichte der Region zu beschäftigen, Zeugen der Vergangenheit mit anderen Augen zu sehen und diese damit auch für die Zukunft zu bewahren. Der Begriff "Eco" entstammt dem Französischen und entspricht in etwa dem deutschen "Öko", wie in Ökonomie und Ökologie.

Archäologie Altenburg
Höhensiedlung Altenburg


ca. 6 km, 2 Stunden Gehzeit, Höhenunterschied 150 m, kurze Steigung

Die Altenburg bei Niedenstein ist ein zentraler und wichtiger Ort in der Geschichte der Chatten. Die Besiedelung der Anlage begann in der Steinzeit und endete vermutlich endgültig um 50 v.Chr. An den Angriffsseiten des Berges war die Burganlage von einem Ringwall umschlossen, dessen Überreste teilweise noch zu erkennen sind. Der N6 bietet dem Wanderer einen Ausflug in die Frühgeschichte. Die Altenburg – eine vorgeschichtliche Burganlage – ist die größte Ringwallanlage Niederhessens und Ziel des Weges.

Ab Wanderparkplatz Altenburg weist bereits eine der 12 Infotafeln auf die Geschichtsträchtigkeit des Berges hin, den es zu besteigen gilt. Der Wanderweg führt zunächst steil, später sanft ansteigend zum nahezu rechteckigen und 15 ha großen Plateau der Altenburg. Weiter geht es durch fast parkähnliches Gelände zur Schutzhütte. Auf der Westseite bietet sich ein wunderbarer Ausblick in das Emstal. Neue Forschungsergebnisse aus 2017 zeigen, dass die Ringwallanlage weitaus größer ist, als bisher gedacht. In den kommenden Jahren werden erneute Grabungen an der Anlage durchgeführt.

Historische Flurnamen,Gebäude
Eco Pfad Kirchberg


Rundweg 1 ca. 7 km, Rundweg 2 ca. 4 km, bequeme Spazierwege

Der Eco Pfad Kulturgeschichte in Kirchberg ist eine Zeitreise zu historischen Flurnamen und Gebäuden in der Gemarkung Kirchberg. 400 historische Flurnamen sind noch heute bekannt, viele von ihnen sind aus dem heutigen Alltag verschwunden. Aus historischen Quellen und mündlichen Überlieferung hat der Geschichts- und Heimatverein Kirchberg in mühevoller Arbeit die Informationen aufgearbeitet. Aus dieser Arbeit sind zwei Rundwege entsanden, die sich auch miteinander problemlos verbinden lassen.

Anschaulich gestaltete Panoramatafeln erläutern die historischen Gegebenheiten vor der preußischen Verkopplung um 1870.

Ausgangspunkt des Sparziergangs ist der Parkplatz am Gemeinschaftshaus im Kiesweg oder der Parkplatz am Friedhof in der Emstalstr. Verbinden Sie Ihren Ausflug auch mit einem Besuch im Heimatmuseum am historischen Gutshof im Bergtor.

Naturparkführungen im Habichtswald
Naturpark - Rundwanderwege

An den Wanderparkplätzen unseres Naturparkes finden Sie Hinweistafeln mit mindestens zwei ausgewiesenen Rundwanderwegen. Diese sind jeweils mit einer Zahl in einem gelben Kreis markiert. Die Wanderparkplätze sind mit entsprechenden Hinweisschildern gekennzeichnet. Die Wanderwege lassen sich auch jeweils miteinander kombinieren, um eine längere Strecke erwandern zu können.

Niedensteiner Kopf

Die Wandertafel steht am Rehwiesenweg, Ecke Ermetheiser Straße.

  • Rundweg 1 = 2 km zum Hessenturm
  • Rundweg 2 = 2 km rund um den Niedensteiner Kopf
Bensberg

Die Wandertafel steht im Langenberg am höchsten Punkt der Straße nach Baunatal.

  • Rundweg 1 = 3,5 km Bensberg - Aussichtspunkt Bilstein
  • Rundweg 2 = 3,5 km Bensberg - Aussichtspunkt Bocksgeil
  • Rundweg 5 = 3 km zur Quelle "Jakobsbörnchen"
Falkenstein

Die Wandertafel steht unweit der Straße Niedenstein - Breitenbach auf der Höhe - kurz vor dem Abzweig nach Elmshagen - links am Waldrand.

  • Rundweg 3 = 2,7 km zur Burgruine Falkenstein
  • Rundweg 5 = 5 km Rund um den Rendskopf
Altenburg

Die Wandertafel steht am Waldrand der Altenburg, am Altenburger Weg.

  • Rundweg 4 = 3 km Rund um die Altenburg, mit Waldlehrpfad.
Weißenthalsmühle

Die ausführliche Wandertafel des HWGHV und der Stadt Niedenstein steht am Eingang zum Campingplatz Weißenthalsmühle, an der Straße, die von der Straße Kirchberg - Riede zur Weißenthalsmühle abzweigt.

  • Rundweg 1 = 3,5 km ins Tal der Ems
Gestecke

Am Waldrand an der Straße Metze - Besse, gegenüber dem ehemaligen Forsthaus Gestecke (Bus-Haltestelle).

  • Rundweg o = 3,5 km Junkerskopf
Wandern in Niedenstein
Fernwanderwege

Der Ederseeweg, Kennzeichnung „E“

Der Ederseeweg führt von Kassel nach Niederwerbe am Edersee = 49 km

Der Ederseeweg beginnt in Kassel unterhalb des Schlosses Wilhelmshöhe an der KVG-Straßenbahnhaltestelle „Wilhelmshöhe“. Von dort begibt sich der Wanderer – vorbei am UNESCO Weltkulturerbe dem Bergpark Wilhelmshöhe in Richtung Steinbruch Druseltal und dem Wanderparkplatz „Hirzstein“ vorbei nach Elgershausen. Über den Langenberg, an der Schutzhütte „Vogelrain“ trifft der auf mehrere Wanderwege, u.a. auch auf den Niedensteiner Rundwanderweg „N 5“. Dem Ederseeweg folgend läuft der Wanderer nun dem „N5“ später dem„N 2“ bis in den Ortskern von Niedenstein, um dann auf dem „N 4“ und „N 6“ entlang bis zum Wanderparkplatz Altenburg. Vorbei an der Steinbank „Engelsruh“ geht es durch das „Pfaffenholz“ hinab in das Tal der Ems, nach Bad Emstal - Naumburg - Selbach - Niederwerbe.

Eine genauere Wegebeschreibung mit vielen weiteren Angaben finden Sie im „Wanderführer Nordhessen“ von Bruno Mende, erschienen im Bernecker Verlag, Melsungen.


Der Herkulesweg, Kennzeichen "X 7"

Der Herkulesweg ist ein etwa 193 km langer Durchgangs- bzw. Fernwanderweg in Nordhessen und Westthüringen (Deutschland), der von Battenberg nach Heiligenstadt verläuft. Streckenverlauf: Battenberg - Dalwigksthal - Herzhausen - Waldeck - Naumburg - Niedenstein - Herkules - Ludwigstein - Hanstein - Heiligenstadt.

(Die Zahl „7“ ist nicht immer hinter dem „X“ angebracht.)

Von Naumburg aus führt dieser Durchgangswanderweg den Wanderer über Elbenberg nach Bad Emstal. Vom Ortsteil Sand aus geht es durch das „Pfaffenholz“, dem direkten Weg zwischen Altenburg und Emserberg, bis zur Steinbank „Engelsruh“ und weiter zum Wanderparkplatz „Altenburg“. Der Wanderweg, der hier zusammen mit dem Löwenweg X2 und „Eco Pfad Archäologie Altenburg-Falkenstein“ verläuft über die Höhensiedlung Altenburg. Weiter geht es über die Burgruine Falkenstein und am „Rendskopf“ vorbei zum Wanderparkplatz „Falkenstein“ und weiter in Richtung Schauenburg über das Hohe Gras zum Herkules, dem wahrzeichen Kassels. Den Naturpark Habichtswald verlassend erreicht der Wanderer den Stadtteil Bad Wilhelmshöhe. Von hier führt dieser Weitwanderweg dann über den Ludwigstein - Hanstein nach Heiligenstadt.

Genauere Gesamt-Wegebescheibung mit vielen Details finden wir im „Wanderführer Nordhessen“ von Bruno Mende, erschienen im Bernecker Verlag, Melsungen.


Der Löwenweg, Kennzeichen "X 2"

Der Weitwanderweg "Löwenweg" (X 2)  führt von Warburg, Volkmarsen, Zierenberg, Niedenstein, Gudensberg, Felsberg nach Homberg (Efze) und Alsfeld. Die gesamte Stecke hat 158 km Länge. (Die Zahl „2“ ist nicht immer hinter dem „X“ angebracht.)

Im Gebiet des Naturparks führt dieser Weg, der auch als „Hessenweg 2“ bezeichnet wird, von Martinhagen abwärts in das Tal der Ems zu den früheren „Steinbrüchen“ an der Straße zwischen Bad Emstal und Breitenbach. Dann geht es am und im Wald hoch zum Wanderparkplatz „Falkenstein“. Von dort führt der Löwenweg den Wanderer - gleichlaufend mit dem X 7 und dem N 5 - zur Burgruine Falkenstein (462 m), über die „Altenburg“ bis hin zum Wanderparkplatz „ Altenburg“ und weiter in den Ortskern von Niedenstein (wie N 6). Am Niedensteiner Skihang und dem Hessenturm mit dem lohnenden Panoramarundblick vorbei, wird der Wanderer am „Laufskopf“ entlang über den Wanderparkplatz „Bensberg“ - auf der Passhöhe des Langenberges – geleitet, um anschließend zum Bilstein bei Besse zu gelangen. Über einen weiteren Aussichtspunkt „Bocksgeil“ geht es abwärts zum Erlenloch und weiter zum Wanderparkplatz „Gestecke“ (ehemaliges Forsthaus). Am Lautariusgrab und Landgrafenborn mit Schutzhütte und Quelle vorbei gelangt der Wanderer schließlich nach Gudensberg.

Von Gudensberg aus führt der Löwenweg über Felsberg und Homberg (Efze) durch den Knüll bis nach Alsfeld.


Hessenweg 11 „Dornröschen-Route“ des „Brüder-Grimm-Weges“

Der Brüder-Grimm-Weg in der Gemarkung Niedenstein weiß gezeichnet mit + oder Aufkleber weiß auf schwarzem Grund; bzw. auf dem X 2 verlaufend.

Der 314 km lange Hessenweg 11, der „Brüder-Grimm-Weg“, führt von Hanau über Alsfeld durch die Schwalm bis Ziegenhain und mit einem Schlenker zurück in den Knüll. Ab dem Knüllköpfchen verläuft er dann stetig nach Norden bis Homberg (Efze) und zusammen mit dem Hessenweg 2 bis nach Felsberg (Hessen). Hier teilt sich der elfte Hessenweg: Eine Variante verläuft als "Dornröschen-Route" über Kassel nach Bad Karlshafen, und eine als "Frau-Holle-Route" über den Hohen Meißner.

Die "Dornröschen-Route" mit seiner Länge von 109 km verläuft von Felsberg (Hessen) durch den Chattengau über Gudensberg, Niedenstein und Edermünde nach Kassel. Auf dem Fuldahöhenweg (X 17) wandert man weiter bis zum Reinhardswald, erst an diesem westlich auf dem Reinhardswald-Westweg (H) entlang, dann quer durch über Gottsbüren nach Bad Karlshafen, der nördlichsten Stadt und Gemeinde Hessens. Hier endet der elfte Hessenweg an der Mündung der Diemel in die Weser.

Für beide oben genannten Wanderwege sind nähere Beschreibungen und weitere Angaben in dem „Wanderführer Nordhessen“ von Bruno Mende enthalten.

Infos

Kartenmaterial und weitere Informationen zu allen auf dieser Seite beschriebenen Wanderwegen erhalten Sie im Rathaus, der Touristinfo und im Naturparkzentrum oder im Buchhandel.

Als Wanderkarte wird empfohlen: „Naturpark Habichtswald“, Topographische Freizeitkarte 1:50.000 des Hessischen Landesvermessungsamtes.

Rathaus Niedenstein
obertor 8
34305 Niedenstein
Hessenturm mit Aussichtsplattform


Burgruine Falkenstein


Quelle Altenburg Forstgartenborn


Rotes Höhenvieh auf der Kreistierweide


Geführte Wanderungen
Wandern mit Naturparkführer


Unterwegs mit den ausgebildeten Natur- und Landschaftsführern des Qualitäts-Naturparks Habichtswald wird Ihnen ein breites Repertoire an naturkundlichen, erlebnisorientierten oder Auszeit gönnenden Wanderungen geboten. Ob für Schulklassen, Kindergeburtstage oder für interessierte Wandergruppen sind Buchungen über das Naturparkzentrum unter Tel. 05606 533327 möglich. Betrachten Sie die Region einmal durch die Linse Ihrer Kamera, oder folgen Sie den Spuren von Mensch und Tier im Wald. Selbstverständlich gehören zu unseren Wanderungen auch informative und wissenschaftliche Themen dazu.

Krimi- und Eventwanderungen

Auch Märchenwanderungen und Kinderwanderungen gehören zu unserem öffentlichen Angeboten, die in Zusammenarbeit mit der Stadtjugendpflege oder Theaterscheune Elmshagen entwickelt werden. Erleben Sie unsere sagenhafte Natur aus einer neuen Perspektive.

Mögen Sie es spannend? Besuchen Sie doch mal eine der Krimiwanderungen, die sich im Gebiet des Naturparks Habichtswaldes zutragen und lösen Sie mysteriöse Fälle, um verschwundene Schätze. Als Kooperationspartner der Firma Turivent finden im Naturpark Habichtswald mehrfach im Jahr Krimiwanderungen statt, bei dem die Teilnehmer selbt zu Ermittlern werden.

Kontakt
Naturpark Habichtswald




LandTouren

Mit unseren LandTouren laden wir Sie ein, die regionalen Köstlichkeiten des Naturparks Habichtswald zu entdecken.
Geführte Wanderungen und Radtouren durch die eindrucksvolle Landschaft des Naturparks machen es möglich: ausgesuchte Bauernhöfe und Direktvermarkter, Hofläden, Metzger, Imker und andere Anbieter öffnenihre Pforten und bieten ihre Produkte zur Verköstigung an. Ob Ahle Wurscht, Wildspezialitäten, Apfelschaumwein oder Wildkräuter – genießen Sie die regionalen Spezialitäten. Seien Sie unser Gast. Wir freuen uns auf Sie!

Das aktuelle Jahresprogramm erhalten Sie auf der Homepage des Naturparks.

LandTouren im Naturpark Habichtswald
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