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Einsatzbericht 31.05.2026
Verkehrsunfall auf der L3218 bei Metze
Feuerwehr und Rettungsdienst rückt zu gemeldeter eingeklemmter Person aus
Am Sonntagabend gegen 19:10 Uhr wurden die Feuerwehren aus Metze sowie der Unfallzug Niedenstein/Wichdorf von der Leitstelle Schwalm-Eder mit dem Alarmstichwort „H1 dringend klemm 1Y“ alarmiert. Die Meldung ließ die Einsatzkräfte zunächst Schlimmes vermuten: Nach einem Verkehrsunfall sollte sich eine Person in einem Fahrzeug eingeklemmt befinden. Zeitgleich wurden mehrere Kräfte des Rettungsdienstes der Malteser sowie ein Notarzt zur Einsatzstelle entsandt.
Der gemeldete Unfallort befand sich auf der Landstraße 3218 zwischen Metze und Besse im Bereich der Einmündung Eichenweg. Bereits wenige Minuten nach der Alarmierung trafen die ersten Einsatzkräfte an der Unfallstelle ein. Vor Ort zeigte sich jedoch schnell, dass sich die Lage weniger dramatisch darstellte als zunächst angenommen. Entgegen der ersten Meldung waren keine Personen im Fahrzeug eingeklemmt. Sowohl der Fahrer als auch seine Beifahrerin hatten das Unfallfahrzeug bereits selbstständig verlassen können.
Während die Einsatzkräfte die Unfallstelle absicherten und den Verkehr sicherten, übernahm der Rettungsdienst die medizinische Versorgung der Beteiligten. Die Beifahrerin wurde vorsorglich im Rettungswagen untersucht und behandelt. Der Fahrer gab gegenüber den Einsatzkräften an, keine medizinische Hilfe zu benötigen.
Da die erste Erkundung ergab, dass keine technische Rettung erforderlich war, konnten die nachrückenden Kräfte ihre Alarmfahrt abbrechen und zu ihren Standorten zurückkehren. An der Einsatzstelle verblieben lediglich die für die Absicherung und Unterstützung notwendigen Feuerwehrkräfte.
Eine besondere Herausforderung stellte die Kommunikation mit dem Fahrer des verunfallten Fahrzeugs dar. Dieser sprach kein Deutsch, wodurch die Verständigung zunächst erschwert wurde. Mithilfe moderner Technik gelang es den Einsatzkräften der Feuerwehr jedoch, über eine Übersetzungs-App auf einem Mobiltelefon wichtige Informationen auszutauschen und die Situation zu klären.
Nach der medizinischen Erstversorgung entschied sich die Beifahrerin gegen eine stationäre Behandlung in einem Krankenhaus. Die Aufnahme des Verkehrsunfalls erfolgte durch die Polizei Nordhessen, die die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache übernahm. Die Landstraße war während der Dauer des Einsatzes von der Ortsausfahrt Metze bis zur Einmündung Eichenweg voll gesperrt.
Die Einsatzleitung lag in den Händen von Stadtbrandinspektor Jan Hohmann.
Im Einsatz befanden sich die Feuerwehr Metze mit zwei Fahrzeugen und neun Einsatzkräften, die Feuerwehr Niedenstein/Wichdorf mit zwei Fahrzeugen und 13 Einsatzkräften, der Rettungsdienst mit drei Fahrzeugen, fünf Notfallsanitätern sowie einem Notarzt und die Polizei Nordhessen mit einem Streifenwagen und drei Beamten.
Dank des schnellen und professionellen Zusammenwirkens aller beteiligten Organisationen konnte der Einsatz zügig abgearbeitet werden. Glücklicherweise bestätigte sich die zunächst gemeldete eingeklemmte Person nicht, sodass der Unfall vergleichsweise glimpflich ausging.
THOMAS MARTIN NDST
THOMAS MARTIN NDST
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