Kinder- und Hortbetreuung

Stadt investiert in frühkindliche Erziehung und Kinderbetreuung

Die Stadt Niedenstein wirbt mit dem Profil der familienfreundlichen Stadt. Nach dem Neubau der dreigruppigen Kindertagesstätte Frechdachse wird nun auch kräftig in ein „starkes“ im Sinne von personell gut besetzt/ausgestattet und gut ausgebildetes Betreuerteam für die Jüngsten der Stadt investiert. So werden zehn Erzieherinnen und Erzieher der städtischen Kindertagesstätten Rasselbande und Frechdachse zum 1. August 2018 in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen. Das Team wird zukunftsfähig aufgestellt. Denn entgegen aller Prognosen verzeichnet Niedenstein seit einigen Jahren keinen Rückgang der Geburten – das Gegenteil ist der Fall. Die Stadt blickt auf eine positive Bevölkerungsentwicklung.

Über 140 Kinder besuchen derzeit allein die zwei städtischen Kindertageseinrichtungen. 24 Krippenplätze, ab einem Lebensalter von elf Monaten stellt die Stadt in den Kitas Rasselbande und Frechdachse zur Verfügung. Zusammengerechnet sind das in beiden Einrichtungen sechs altersgemischte Gruppen und zwei Krippengruppen. Damit wird der gesetzliche Anspruch, dass alle Krippenkinder einen Betreuungsplatz erhalten erfüllt. Für alle Altersgruppen stehen mit dem Neubau der Kita Frechdachse derzeit ausreichend freie Plätze in den städtischen Einrichtungen und der anderen Träger zur Verfügung. Insgesamt kann sich Niedenstein mit den zwei städtischen über vier Kinderbetreuungseinrichtungen, davon ein Waldkindergarten, freuen und weiteres Potential vorhalten. Denn mit der Kita Arche Noah, die in Trägerschaft der ev. Kirchengemeinde Niedenstein und Wichdorf betrieben wird und dem Waldkindergarten, in Trägerschaft der Johanneshof BGB Gesellschaft, werden weitere Plätze angeboten.

Auch der Blick in die nahe Zukunft zeigt, dass ohne die Unsicherheit wachsender Geburtenzahlen, auch weiterhin 120 bis 140 Kinder den Anspruch auf einen Kitaplatz allein in den städtischen Einrichtungen haben werden. Dabei darf auch ein Blick auf die Personalkosten geworfen werden, die sich in den letzten sieben Jahren mehr als verdoppelt haben. Waren es 2011 noch rund 400.000 € Personalkosten, sind es heute in 2018 über 1.000 000 €, die die Stadt nach gesetzlichen Vorgaben für qualifiziertes Kita-Personal aufbringt. Die Zeit hat sich verändert – die städtischen Kindertagesstätten bilden heute die personalstärkste Abteilung der Stadtverwaltung.

„Neben der familienfreundlichen Baulandförderung, der Ausweisung von attraktiven Bauplätzen, ist es uns wichtig, dass sich unsere Bürgerinnen und Bürger gut aufgehoben fühlen. Für junge Familien ist aus diesem Grund eine gute und sichergestellte Kinderbetreuung unablässig!“, gibt Bürgermeister Frank Grunewald dazu an, „aus diesem Grund investieren wir nicht nur in unsere Kita-Gebäude“, so Grunewald weiter.

Hortbetreuung in der Louise-Schröder-Schule

In Kooperation mit der Louise-Schröder-Schule und dem Förderverein der Schule wird auch die Ganztagsbetreuung der Grundschüler sichergestellt. Bereits vor Unterrichtbeginn und am Nachmittag werden AGs, Hausaufgabenhilfe und seit neustem auch eine Ferienbetreuung, neben dem bestehenden Angebot der Stadtjugendpflege, angeboten. Die Stadt zahlt auch hier einen Zuschuss in Höhe von 22.500 € zur Hortbetreuung.

Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.