1. Der „Ederseeweg“, Kennzeichen „E“
Der Ederseeweg führt von Kassel nach Niederwerbe am Edersee = 49 km
Dieser Wanderweg beginnt unterhalb von Schlosses Wilhelmshöhe (Kassel)
ab Straßenbahnhaltestelle, führt östlich am Steinbruch Druseltal und am
Wanderparkplatz „Hirzstein“ vorbei, durch Elgershausen, aufwärts in den
Langenberg. An der Schutzhütte „Vogelrain“ trifft er auf mehrere
Wanderwege, u.a. auch auf unseren „N 5“ und verläuft mit diesem zusammen
bis zum Waldrand am „Hepenstiel“. Hier führt der E-Weg nach links, durch
ein kurzes Stück Wald zur Schutzhütte. Von hier verläuft er gleich mit
unserem „N 2“ bis nach Niedenstein (Wandertafel an der Post). Dann
verläuft der E-Weg gleich mit unseren „N 4“ und „N 6“ durch Niedenstein,
den Altenburger Weg hinauf, links am Waldrand entlang, Abstecher hinauf
zur Altenburg möglich, zur Steinbank (Engelsruh). Dann geht es durch das
„Paffenholz“ hinab in das Tal der Ems, nach Bad Emstal - Naumburg -
Selbach - Niederwerbe.
Genauere Wegebeschreibung mit vielen weiteren Angaben finden wir im
„Wanderführer Nordhessen“ von Bruno Mende, erschienen im Bernecker
Verlag, Melsungen.
Als Wanderkarte wird empfohlen: „Naturpark Habichtswald“, Topographische
Freizeitkarte 1:50.000 des Hessischen Landesvermessungsamtes.
2. Der „Herkulesweg“, Kennzeichen X 7
Dieser Weg führt über den Herkules im Habichtswald, Gesamtlänge 192 km.
Streckenverlauf: Battenberg - Dalwigksthal - Herzhausen - Waldeck -
Naumburg - Niedenstein - Herkules - Ludwigstein - Hanstein -
Heiligenstadt.
(Die Zahl „7“ ist nicht immer hinter dem „X“ angebracht.)
Von Naumburg aus führt dieser Durchgangswanderweg über Elbenberg nach
Bad Emstal. Vom Tal der Ems führt dieser Weg durch das „Pfaffenholz“
(wie E-Weg), den direkten Weg zwischen Altenburg und Emserberg und
erreicht die Steinbank (Engelsruh). Dann links am alten Wehr- und
Schlaggraben hoch zum Ringwall der Altenburg, vorbei an der vom
„Naturpark Habichtswald“ betreuten Schutzhütte (hier interessante Tafeln
und Beschreibungen). Weiter hinab zum Sattel zwischen Altenburg und
Falkenstein, nach kurzem Verlauf auf der Fahrstraße führt uns der Weg
auf schmalem Pfad zur Burgruine „Falkenstein“, zu der ein Stichweg führt
(Schutzhütte). Weiter geht es hinab, am „Rendskopf“ vorbei, zum
Wanderparkplatz an der Straße nach Breitenbach.
Auf dieser Straße wandern wir ein kurzes Stück, biegen dann rechts ab,
am Götzenberg vorbei, nach Elmshagen. Im Dorf links hoch in den
Langenberg, auf angenehmen Weg um den „Saukopf“ (511 m) herum nach Hoof
zu Füßen der Schauenburg. Weiter geht es abwärts zum Tal der Bauna, dann
wieder hoch in den Habichtswald, wo wir am „Hohen Gras“ den höchsten
Punkt des Habichtswaldes (615 m) erreichen. Abwärts über das „Ehlener
Kreuz“ wird dann der Herkules (527 m), das Wahrzeichen Kassel, erreicht.
Von hier führt dieser Weitwanderweg dann über den Ludwigstein - Hanstein
nach Heiligenstadt.
Genauere Gesamt-Wegebescheibung mit vielen Details finden wir im
„Wanderführer Nordhessen“ von Bruno Mende, erschienen im Bernecker
Verlag, Melsungen.
Als Wanderkarte für unser Gebiet wird die Karte „Naturpark Habichtswald“
im Maßstab 1:50.000 empfohlen, die vom Hessischen Landesvermessungsamt
herausgegeben wurde.
3. Der „Löwenweg“, Kennzeichen X 2
Dieser Weitwanderweg führt von Warburg - Volkmarsen - Zierenberg -
Niedenstein - Gudensberg - Felsberg - Homberg (Efze) - Alsfeld = 158 km.
(Die Zahl „2“ ist nicht immer hinter dem „X“ angebracht.)
Unser Gebiet erreicht dieser Weg, der auch als „Hessenweg 2“ bezeichnet
wird, von Martinhagen abwärts in das Tal der Ems bei den früheren
„Steinbrüchen“ an der Straße zwischen Bad Emstal und Breitenbach. Dann
geht es am und im Wald hoch zu dem Wanderparkplatz am „Falkenstein“. Von
dort - gleichlaufend mit dem X 7 und unserem N 5 - zur Burgruine
Falkenstein (462 m), über die „Altenburg“ (Schutzhütte mit interessanten
Tafeln über Ausgrabungen zur Frühgeschichte) zum Wanderparkplatz an der
Altenburg nach Niedenstein (wie unser N 6). Weiter über den „Kasseler
Pfad“ (wie unser N 2),- Abstecher zum Niedensteiner Kopf mit seinem
Hessenturm möglich, - zum Wanderparkplatz „Bensberg“ - auf der Paßhöhe
des Langenberges zum Bilstein bei Besse (Schutzhütte). Vom Steinbruch
schöner Blick nach Osten, vom nahen Bocksgeil (Stichweg)- abwärts zum
Erlenloch und weiter zum Wanderparkplatz Gestecke (ehemaliges Forsthaus)
- am Lautariusgrab und Landgrafenborn (Schutzhütte, Quelle) vorbei nach
Gudensberg - Felsberg - Homberg (Efze) - Knüll - Alsfeld.
4. Hessenweg 11 „Dornröschen-Route“ des „Brüder-Grimm-Weges“
In unserer Gemarkung weiß gezeichnet mit + oder Aufkleber weiß auf
schwarzem Grund.
Der Hessenweg 11, der „Brüder-Grimm-Weg“, führt von Hanau - Vogelsberg -
Knüll - Felsberg. Hier teilt sich der Weg in die „Frau-Holle-Route“
Meißner usw. und die „Dornröschen-Rote“, die über Niedenstein - Kassel -
Sababurg nach Bad Karlshafen führt = 423 km.
Die „Dornröschen-Route“ führt von Felsberg - Böddiger - Gudensberg -
Gestecke - Niedenstein - Rainsborn - Besse - Hertingshausen - Felsgarten
usw.
Für beide oben genannten Wanderwege sind nähere Beschreibungen und
weitere Angaben in dem „Wanderführer Nordhessen“ von Bruno Mende
enthalten.
Als Wanderkarte wird die Karte „Naturpark Habichtswald“ vom Hess.
Landes-vermessungsamt empfohlen.